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Z2 – D171 – USS Ringgold

Fotos und Informationen zu Z2 – D171 – USS Ringgold.

Stammdaten

  • Ehemals USS Ringgold (DD-500), Stapellauf 11.11.1942, Federal Ship Building & Dry Dock Corp., Kearny
  • Übernahme durch die Bundesmarine: 14.07.1959, Indienststellung in Charleston
  • NATO-Nummer: D 171 – Schwesterschiffe: Z1, Z3, Z4, Z5, Z6
  • Patenstadt: Hachenburg (ab 1973)

Kommandanten

KommandantZeitraum
FK Kuhnke07.1959 – 11.1960
FK Dr. Iltes01.1960 – 09.1962
FK Brasack10.1962 – 03.1964
KK/FK Mumm04.1964 – 02.1966
KK Siewert (Heinz)02.1966 – 04.1966
KK/FK Suikat04.1966 – 03.1968
FK Siewert (Heinz)04.1968 – 10.1968
unbesetzt11.1968 – 11.1969
FK Klages11.1969 – 03.1973
FK Menner (Jochen)04.1973 – 03.1976
FK Bretschneider (Rolf)04.1976 – 03.1979
FK Huber04.1979 – 06.1981
unbesetzt07.1981 – 09.1981
FK Huberab 09.1981

Geschichte / Chronik

Nach Übernahme und Ausbildung in den USA bzw. von Guantanamo aus erfolgte die Überführung nach Deutschland mit Zwischenstopps in Ponta Delgada und Lissabon; Ankunft in Bremerhaven am 09.10.1959, anschließend Umbau bei der NDL-Werft.

In den folgenden gut zwei Jahrzehnten nahm Z2 an zahlreichen NATO-Manövern und Ausbildungsfahrten teil, u. a. „Wolfgrip“ (1960), „Wallenstein III/IV“, „Botany Bay 66/75/77“, „Northern Wedding“ (1970), „Night Search“, „Good Grill“ (1973), „Northern Merger“ (1974) und „Locked Gate“ (1975), sowie an mehreren Geschwaderreisen in den Atlantik und ins Mittelmeer mit Stationen u. a. in Brest, Lissabon, Toulon, Cadiz, Las Palmas, Portland und Edinburgh.

Mehrere Werftliegezeiten zur Instandsetzung und Depotüberholung prägten den Dienstbetrieb, u. a. 1966, 1968–1969 und 1975–1976.

1973 übernahm die Stadt Hachenburg die Patenschaft über Z2; ein Modell des Schiffes wurde der Stadt geschenkt.

Endschicksal

Außerdienststellung am 18.09.1981 in Kiel. Im Rahmen der NATO-Militärhilfe an Griechenland lief Z2 anschließend über Brest, Lissabon, die Straße von Gibraltar und Messina nach Salamis, wo das Schiff am 18.09.1981 offiziell an Griechenland übergeben wurde. Neuer Name in der griechischen Marine: „Kimon“.

Technische Daten (Klasse 119)

MerkmalWert
Längeca. 114,7 m
Breite12,0 m
Tiefgang4,41 m (mit Sonardom 5,81 m)
Verdrängung2750 ts
Antrieb2 Turbinensätze, 4 Hochdruckkessel, ca. 60.000 PS
Geschwindigkeit35 kn
Besatzungca. 250 Mann
Bewaffnung4× 12,7-cm-Geschütze; 6× 7,6-cm-Flak (Doppellafetten); 5× 53,3-cm-Torpedorohre; 2 Hedgehog-Werfer; 1 Wasserbombenablaufbühne; Minenschienen